Audime

BMBF PROJEKT
AUDIME

AUDIovisuelle Medizinische Informationstechnik bei komplexen Einsatzlagen

Einsatz der Datenbrille zur Echtzeit-Kommunikation mit dem Tele-LNA. Der Massenfall von Verletzten (MANV) stellt für alle Beteiligten eine außergewöhnliche Situation dar.
Grundsätzlich stellen sich bei allen Einsätzen mit einem Massenanfall von Verletzten verschiedenste Probleme dar. Dies führt vor allem in der Initialphase zu Unübersichtlichkeit und Unsicherheit des Einzelnen. Im Einsatzverlauf stellen sich weitere Probleme. So ist von einem unterschiedlichen Wissenstand des Einzelnen auszugehen, bezogen auf sein organisatorisches, aber auch medizinischen Wissen. Diese Heterogenität der Helferschaft führt letztlich zu Unterschieden in der Patientenbehandlung, der Zeit bis zur Behandlung, der Patientenzuordnung, dem Patientenverbleib und der Patientensicherheit.

Arbeitspakete

Docs in Clouds

Schnittstellen-Entwicklung

Realisierung einer kommunikationstechnischen Verbindung zwischen der MedCast-Cloud und der Informations- und Integrations-Schicht (IIS)

Echtzeit-Telekonsultation

Entwicklung und Implementierung einer Software für den Tele-Leitenden-Notarzt (Tele-LNA) zur Durchführung von Echtzeit-Telekonsultationen mit den Helfern im Feld.

Kommunikation mit der Datenbrille

Unterstützung des Helfers bei der sogenannten Sichtung von Betroffenen durch Algorithmen und Telekonsultation mit dem Tele-LNA.

ABSCHLUSSÜBUNG

Zugunglück

In der Audime Abschlussübung am 30.07.2017 wurde ein Zugunglück nachgestellt. Im ersten Wagon wurden Patienten auf konventionelle Weise gesichtet. Im zweiten Wagon wurden die Patienten unter Zuhilfenahme der Datenbrillen in Verbindung mit dem darauf zugeschalteten Telenotarztes gesichtet. Das vorläufige Ergebnis ist, dass die Sichtung etwas langsamer stattfindet, aber die Sichtungsqualität erheblich verbessert wurde.

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